Griechenland präzisiert Parkregeln für Wohnmobile
Griechenland erläutert vor der Saison die Parkregeln für Wohnmobile. Außerdem: USA schreiben ab 2028 Stromschutz vor und Insolvenz von Argyll Holidays.
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Wir haben die wichtigsten Neuigkeiten zu Wohnmobilen, Campern und Vanlife für den Zeitraum 6.–12. April 2026 zusammengestellt. In dieser Ausgabe: Spanien verschärft die Parkvorschriften vor der Sommersaison, der deutsche Elektro-Camper Ari 458 Pro erhebt Anspruch auf den Titel des kleinsten der Welt, die japanische Fluggesellschaft JAL startet einen Wohnmobil-Mietservice direkt am Flughafen Narita, und an der Westküste Irlands kam während eines Sturms eine Reisende ums Leben.
Die Woche markierte eine Wende in der europäischen Regulierung: Der Süden des Kontinents – Spanien, Südtirol, Türkei – verschärft die Einschränkungen an Küsten und in Touristenzonen, während die Industrie auf Kompaktheit und elektrische Plattformen setzt. Für Reisende bedeutet das: Der Sommer 2026 erfordert eine sorgfältige Routenplanung, doch die Auswahl neuer Reisemobile ist breiter und erschwinglicher geworden.
Spanien (DGT): Die Straßenverkehrsbehörde hat ein erweitertes Regelpaket für Wohnmobile und Camper eingeführt. Zu den Neuerungen gehören das Straßenschild S-128 zur Kennzeichnung von Entsorgungsstationen, unterschiedliche Hauptuntersuchungspläne für die Kategorien M und N sowie erweiterte Befugnisse für Inspektoren. Das Parkverbot innerhalb von 100 Metern von Stränden gilt seit Anfang April.
Südtirol (Italien): Mehrere Gemeinden haben das Übernachten in Fahrzeugen auf öffentlichen Parkplätzen verboten und verweisen dabei auf Probleme mit Müll und Hygiene. Der Caravaning-Verband fechtet die Verbote vor Gericht an und bezeichnet sie als diskriminierend.
Didim (Türkei): Die Stadtverwaltung hat mit der Zustellung von Mitteilungen über das Verbot der Unterbringung an Küsten, in Parks und Waldgebieten begonnen, das am 1. April 2026 in Kraft getreten ist. Verstößen drohen Bußgelder.
Niederlande: Eine Verbraucherorganisation hat Klage gegen Stellantis eingereicht, wegen des möglichen Vorhandenseins einer Software in Tausenden von Wohnmobilen auf Basis des Fiat Ducatoⓘ (2009–2019), die Abgaswerte manipuliert haben soll. Die Klage könnte mehrere tausend Besitzer in Europa betreffen.
Deutschland (Ari Motors): Das Unternehmen hat den Elektro-Camper Ari 458 Pro mit einer Länge von 3,82 Metern vorgestellt, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h und einer Reichweite von bis zu 230 km. Der Startpreis beträgt ab 30.381 Euro, jedoch wird die Basisversion ohne Möblierung geliefert. Auf Autobahnen ist das Fahrzeug nicht zugelassen.
Japan (JAL): Die Fluggesellschaft Japan Airlines hat den Wohnmobil-Mietservice JAPAN RV TRAVELLER am Flughafen Narita gestartet. Die Fahrzeuge sind mit Ausstattung für mobiles Arbeiten ausgestattet, und für jede Miete werden Meilen gutgeschrieben. Der Service richtet sich an ausländische Touristen.
Korea / Niederlande (Kia PV5): Das Unternehmen VanLab hat ein modulares Camper-Kit für den elektrischen Kastenwagen Kia PV5 vorgestellt, das in fünf Minuten ohne Werkzeug installiert werden kann. Das Kit umfasst Küche, Bett und Stauräume und erfordert keine dauerhafte Modifikation des Fahrzeugs.
USA (Honda): Das Unternehmen hat die Entwicklung des Wohnwagen-Anhängers Base Station bestätigt, trotz der Stornierung der Elektrofahrzeuge, für die er ursprünglich konzipiert worden war. Der Prototyp mit einem Gewicht von 1.360 kg hat eine Höhe von 2,1 m im zusammengeklappten Zustand, ein ausklappbares Dach und ist für das Ziehen mit jedem geeigneten Fahrzeug ausgelegt.
Frankreich (Renault, Dacia): Die Marken haben aktualisierte Modelle auf der Vanlife Expo in Rennes präsentiert – den neuen Trafic Escapade von Renault und das Sleep-Paket für Duster und Bigster von Dacia. Es ist die dritte aufeinanderfolgende Teilnahme beider Marken an der Messe.
Japan (Shiga): In der Stadt Higashiomi wurde der RV-Park USE No-togawa mit 14 Stellplätzen und einem vollständigen Serviceangebot eröffnet – mit Abwasserentsorgungsstation, 24-Stunden-Toiletten und Stromversorgung für längere Aufenthalte.
Japan (Aichi): In der Stadt Minamichita wurde der Campingplatz Camp in Airstream South 77 eröffnet – Übernachtungen in Vintage-Airstreamⓘ-Anhängern, ab 5.000 Yen pro Nacht, mit Stromversorgung und Vollservice.
Australien (Albany): Dutzende Langzeitbewohner wurden aus dem Park Acclaim Rose Gardens nach einem Eigentümerwechsel zwangsgeräumt. Der neue Eigentümer RAC Tourism Assets beabsichtigt, das Gelände zu einem touristischen Campingplatz umzugestalten.
Videospiele: Die Entwickler haben eine Demo-Version von Outbound für PS5 und Xbox Series X|S veröffentlicht – ein Spiel über das Leben im Wohnmobil mit Weltentdeckung, einem kooperativen Modus für bis zu vier Spieler und Anpassungsmöglichkeiten. Die Vollversion erscheint am 23. April 2026.
Irland (Galway): Eine Schweizer Reisende kam ums Leben, als ihr Wohnwagen während des Sturms „Ali" vom Wind von einer Klippe geworfen wurde. Die Böen erreichten 140 km/h; beim selben Sturm kam in Nordirland eine weitere Person ums Leben.
Europa: Spanien reguliert Vanlife vor der Saison am stärksten – die neuen DGT-Vorschriften betreffen Hauptuntersuchungen, das Parken an Stränden und die Entsorgungsinfrastruktur. Italien (Südtirol) verbietet das Übernachten auf Parkplätzen, die Niederlande warten auf das Ergebnis der Klage gegen Stellantis wegen Ducato-Emissionen. Asien: Japan entwickelt die Vanlife-Infrastruktur auf mehreren Fronten gleichzeitig – JAL hat den Wohnmobil-Mietservice ab Narita gestartet, neue Parks wurden in Shiga und Aichi eröffnet. Global: Die Elektrifizierung von Campern nimmt Fahrt auf – Ari 458 Pro, Kia PV5 und Honda Base Station setzen auf Kompaktheit und Modularität.
Dieser Artikel wurde von der OpenVan.camp Redaktion erstellt. Alle Rechte vorbehalten. Informationen zum Urheberrecht
Die Rallye Japan, ein Lauf zur FIA-Rallye-Weltmeisterschaft, findet vom 28. bis 31. Mai 2025 in den Präfekturen Aichi und Gifu statt. Die Veranstalter bieten Pakete mit Übernachtung in Fahrzeugen an, darunter das Modell 'Serena P-SV' von Piescraft, das bis zu vier Personen Platz bietet. Zuschauer können die Sonderprüfungen verfolgen und Rallyeautos auf öffentlichen Straßen sehen.
Equity Lifestyle Properties betreibt über 450 Standorte mit rund 172.000 Stellplätzen in den USA und Kanada, die sich an saisonale und ganzjährige Wohnmobilreisende richten. Das Netzwerk umfasst Marken wie Thousand Trails und Encore und bietet Vollanschlüsse (Wasser, Abwasser, 30/50-Ampere-Strom) sowie Zugang zu Gemeinschaftseinrichtungen. Etwa 60 % der Einnahmen des Unternehmens auf Standortebene stammen von Jahres- oder Langzeitkunden, was die Bedeutung von Langzeitaufenthalten gegenüber kurzfristigen Buchungen unterstreicht. Die monatlichen Gebühren liegen je nach Standort und Saison zwischen mehreren hundert und mehreren tausend Dollar.
Juan Pablo und Mica aus San Juan, Argentinien, kamen in Kansas, USA, mit einem Wohnmobil von Yafar Joven an, um die argentinische Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft zu unterstützen. Sie reisten über Miami und planen, Dallas und Miami zu besuchen, um das Team während des gesamten Turniers zu begleiten. Während der Fahrt erlebten sie orkanartige Winde, setzten ihre Reise jedoch fort.
Die niederländische Fernsehmoderatorin Geraldine Kemper führte durch ihren Kastenwagen Kees. Der Innenraum ist mit klappbaren Möbeln und multifunktionalen Lösungen ausgestattet. Er umfasst eine kompakte Küche, einen Kühlschrank und eine zusätzliche Kühlbox. Auf Festivals dient eine ausklappbare Theke als improvisierte Bar.
Experten des Touring Club Suisse (TCS) testeten 129 Raststätten in Frankreich, Spanien und Portugal und legten dabei 10.000 km zurück. Frankreich belegte den ersten Platz aufgrund einer hohen Dichte an Schnellladestationen und gut ausgebauter Infrastruktur für Wohnmobile. Portugal folgte auf Platz zwei mit guter Gastronomie und Ladeinfrastruktur, Spanien auf Platz drei wegen mangelnder Ladestationen (nur jede zehnte Raststätte) und häufiger Defekte.
Lorenzo Berti Valobra und Rita Toscano, beide 37 Jahre alt, reisen seit über einem Jahr mit einem umgebauten Fiat Ducato namens 'Ferruccio' um die Welt. Sie starteten im Mai 2025 und fuhren durch Kanada, Alaska, die USA, Mexiko und Zentralamerika. Das Paar plant, bis März 2027 Ushuaia (Feuerland) zu erreichen, reist ohne Luxus und nutzt kostenlose Stellplätze.
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