Kalifornien: Welle von Beschränkungen
Der Stadtrat von San Carlos tendiert zu einem stadtweiten Verbot des Parkens von Wohnmobilen auf der Straße. Grund sind Beschwerden von Unternehmen über Parkplatzmangel und Beeinträchtigung des Stadtbilds. 2025 verzeichnete das Sheriff-Büro von San Mateo County über 65 Einsätze und erließ 348 Strafzettel, von denen nur 44% bezahlt wurden. Eine endgültige Entscheidung steht nach weiteren Konsultationen an.
Der Stadtrat von Sacramento erwägt ein nächtliches Parkverbot (23–5 Uhr) in den Parks McKinley Park, Winner's Circle Park und William Land Park. Die Maßnahme soll Müll reduzieren und ist Teil eines Sechs-Punkte-Plans gegen Obdachlosigkeit. Die Bewohner sind gespalten: Manche befürworten mehr Sicherheit, andere befürchten eingeschränkten Zugang.
Die Aufsichtsbehörde von Monterey County verbot Wohnmobile auf der Railroad Avenue und Allison Road in Pájaro, setzte die Durchsetzung jedoch aus, bis alternativer Wohnraum für mehrere Familien, darunter Landarbeiter, gefunden wird.
Florida und regionale Initiativen
In Doral, Florida, wurden nächtliche Parkgebühren (18–6 Uhr) auf einigen Straßen eingeführt. Die Registrierung kostet 40 $/Monat, Bußgelder betragen 36 $. Die Stadt verweist auf Beschwerden über zugeparkte Straßen durch Bewohner naher Hochhäuser. Einige Anwohner unterstützen die Regelung, andere kritisieren fehlende Information beim Hauskauf.
In Palo Alto erwägt der Stadtrat nach erfolgloser verstärkter Kontrolle ein Pilotprogramm mit Parkerlaubnissen für übergroße Fahrzeuge. Die Zahl der Wohnmobile auf den Straßen hat sich von 2023 bis 2025 verdoppelt, etwa 400 Menschen leben in Fahrzeugen. Ein regionales Treffen ist für den 17. April geplant.