Das Leben im Wohnmobil ist nicht mehr günstig: Eine britische Besitzerin gibt 600 £ monatlich aus, eine Tankfüllung in Frankreich kostet 230 €, und individuelle Umbauten können Hunderttausende Dollar kosten
Vanlife, einst als erschwinglicher Lebensstil angesehen, wird zunehmend teurer. Die 26-jährige Heidi Elliott aus Großbritannien kaufte einen Ford Transit von 2015 für 15.000 £ und gab bis zu 20.000 £ für den Umbau zum Camper aus. Ihre monatlichen Ausgaben belaufen sich auf etwa 600 £, darunter 200 £ für Lebensmittel, 250 £ für Kraftstoff und 95 £ für Starlink-Satelliteninternet.
In Frankreich passen sich Wohnmobil- und Campervan-Besitzer an steigende Kraftstoffpreise an: Eine volle Tankfüllung kann bis zu 230 € kosten. Laut einer Umfrage unter 800 Lesern verkürzen sie die Reisedistanzen und bleiben länger auf Campingplätzen. In einigen französischen Regionen stiegen die Buchungen auf Campingplätzen um 30 %, während die Gemeinden Caen und Biarritz das Parken auf speziellen Stellplätzen auf 48 Stunden begrenzt haben.
In Island wird festgestellt, dass das Leben in einem umgebauten Van keine günstige Option mehr ist. Moderne Projekte auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter mit Allradantrieb und Vollausstattung werden auf Hunderttausende Dollar geschätzt. Beispielsweise wurde ein Camper von 2017 für 201.000 $ verkauft, bei ursprünglichen Baukosten von 715.000 $.