LiFePO4-Akku
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LiFePO4 (Lithiumeisenphosphat) ist die sicherste und beliebteste Lithium-Akku-Chemie für Wohnmobil-Aufbaubatterien: 80–100 % nutzbare Kapazität, 2.000+ Ladezyklen und kein Memory-Effekt.
Eine 100-Ah-LiFePO4-Batterie wiegt ca. 12–14 kg gegenüber 25–30 kg einer vergleichbaren Blei-Säure-Batterie. Sie lädt 3–4-mal schneller und hält bis ca. 80 % Entladetiefe eine stabile Spannung von 13,3 V. 2.000–5.000 Ladezyklen machen sie deutlich kostengünstiger pro kWh. Sie benötigt ein kompatibles Ladegerät mit LiFePO4-Profil und ein Batteriemanagement-System (BMS).
FAQ
Kann man eine Blei-Säure-Batterie einfach gegen LiFePO4 tauschen?
Physisch ja, sofern die Spannung (12 V) übereinstimmt. Aber Ladegerät, DC-DC-Lader und Wechselrichter-Ladegerät müssen auf das LiFePO4-Profil (Absorption 14,2–14,6 V, Erhaltung 13,5 V) umprogrammiert werden. Ohne richtiges Profil wird die Batterie unterladen oder das BMS trennt sie ab.
Wie wähle ich die richtige LiFePO4-Kapazität fürs Wohnmobil?
Tagesverbrauch berechnen: Kühlschrank 300–500 Wh, Beleuchtung 10–20 Wh, Geräteladung 20–40 Wh, Wechselrichterlasten. Für zwei Tage Autonomie ohne Nachladen benötigt man 2–3 kWh (150–230 Ah bei 12,8 V). LiFePO4 ist zu 80–100 % nutzbar — kein Puffer nötig.
Ist LiFePO4 sicherer als andere Lithium-Typen?
Ja. LiFePO4 ist die thermisch stabilste Lithium-Chemie: Sie brennt und explodiert auch bei Überhitzung oder mechanischer Beschädigung nicht, anders als NMC/NCA-Zellen. Dennoch bleibt ein BMS unverzichtbar.