Boondocking
Dry Camping, Off-Grid-Campen, Freistehen ohne Anschlüsse
Boondocking ist ein amerikanischer Begriff für das Campen mit einem Wohnmobil oder Van ohne jegliche Anschlüsse (Strom, Wasser, Abwasser), typischerweise auf öffentlichem Land des Bureau of Land Management (BLM) oder des U.S. Forest Service.
Der Begriff stammt aus Nordamerika. BLM-Flächen (Bureau of Land Management) umfassen über 100 Millionen Hektar in den USA, auf denen Dispersed Camping generell erlaubt ist, sofern das Gebiet nicht gesperrt ist; in der Regel gilt ein 14-Tage-Limit in einem 28-Tage-Zeitraum, aber die Regeln hängen vom zuständigen Field Office ab. Boondocker setzen auf Solarenergie, Wassertanks und Kompost- oder Kassettentoiletten. In Europa wird die entsprechende Praxis als „Wildcampen" bezeichnet.
FAQ
Wie lange darf man beim Boondocking an einem Platz bleiben?
Auf BLM-Flächen in den USA in der Regel bis zu 14 Tage, danach muss man mindestens 40 km weiterfahren. In nationalen Wäldern können die Regeln abweichen. Nach 14 Tagen darf man 28 Tage lang nicht an denselben Ort zurückkehren. Immer die vor-Ort-Schilder und BLM-Gebietsregeln beachten.
Was braucht man für komfortables Boondocking?
Mindestausstattung: 200+ W Solarpanele, 100+ Ah LiFePO4, 50–100 L Frischwassertank, Kassetten- oder Komposttoilette. Für den Winter: autonomer Diesel- oder Gasheizer. Eine gut dimensionierte Solaranlage ermöglicht wochenlangen Betrieb ohne externe Stromquelle.