VW zeigt elektrischen California auf Basis des ID. Buzz · VanLife Weekly #33
Volkswagen zeigt die Studie ID. California Cruise: 86 kWh und 455 km Reichweite, Serie bis 2028. Außerdem: Chamonix verbietet Übernachten im Wohnmobil.
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Die Woche vom 9.–15. März stand im Zeichen der Japan Camping Car Show 2026 in Nagoya: Gleich mehrere Hersteller präsentierten Serienneuheiten für den japanischen Markt. In Europa reißt die regulatorische Debatte nicht ab — deutsche Städte experimentieren mit kostenpflichtigen Stellplätzen und Verboten und erzielen dabei widersprüchliche Ergebnisse.
Warendorf (Deutschland): Die Stadt führte kostenpflichtige Stellplätze für Wohnmobile ein und rechnete mit Einnahmen aus dem Tourismus — stieß jedoch auf den gegenteiligen Effekt: Der Besucherstrom ging deutlich zurück, das lokale Gewerbe leidet. Die Behörden überdenken die Entscheidung.
Didim (Türkei): Der Gemeinderat untersagte unbefugte Stellplätze für Wohnmobile und Zeltlager in Küstengebieten und Parks. Zuwiderhandlungen sind mit Bußgeldern und Zwangsräumung bedroht.
Kelheim (Deutschland): Ein Fahrer eines umgebauten Wohnmobils erstattete bei der Polizei Anzeige und geriet selbst ins Visier der Ermittler — es stellte sich heraus, dass der Hauptuntersuchungsnachweis gefälscht war und die baulichen Veränderungen nicht zertifiziert wurden. Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben.
Polen: Das Unternehmen Maturi stellte den Anhänger Sideway Plus für das Gelände vor, mit ungewöhnlicher seitlicher Küche und Duschkabine. Das Gewicht beträgt rund 750 kg, die Ausstattung umfasst Geländefahrwerk und ein 150-Watt-Solarpanel; Preis ab 26.700 €.
Japan, Nagoya: Toy Factory erneuerte das Flaggschiff-Wohnmobil DA VINCI 6.0 auf Basis des Fiat Ducatoⓘ — der Innenraum wurde überarbeitet, ein festes Bett mit verbesserter Geräuschisolierung ergänzt. Das Debüt fand auf der Japan Camping Car Show 2026 statt.
Japan, Nagoya: Auf der Messe wurde außerdem der Nissan Diario Pop auf Basis des Kastenwagens Caravan gezeigt — 4,7 m Länge, Aufstelldach und Etagenbetten für sechs Personen. Funluce präsentierte den Triglav auf Basis des Toyota HiAce mit Klimaanlage ab 15 Millionen Yen (~100.000 $).
Viterbo (Italien): Die Gemeinde verabschiedete die Tarife für den Wohnmobilstellplatz im historischen Zentrum und übertrug die Verwaltung an Francigena Srl. Der Stellplatz soll in der Tourismussaison 2026 eröffnen.
Japan: Die Zahl der zertifizierten RV-Parks im Land überstieg 607 Standorte — allein im Januar und Februar wurden 14 neue Campingplätze eröffnet. Das Wachstum beschleunigt sich vor dem Hintergrund eines Tourismusbooms.
Haenam (Südkorea): Der Landkreis startete einen Wohnmobilverleih am Bahnhof — Touristen können nun direkt nach der Zugfahrt ein Wohnmobil mieten. Bei Buchung über Korail gilt ein Rabatt von 50% auf Bahntickets.
Tielt-Winge (Belgien): Lisa Vanderstappen gewann ein Wohnmobil im Wert von 75.000 € in einem Gewinnspiel des Radiosenders JOE — sie war die Erste von 31 Teilnehmern, die alle sechs Aufgaben erfüllte.
Deutschland: Diana Lichtenthaler baute einen Smart zu einem Mini-Wohnmobil mit Klappküche, Trockentoilette und Schlafplatz um. Ende April plant sie eine zweiwöchige Tour an die polnische Ostseeküste.
Europa: Deutschland steht im Zentrum der Regulierungsdebatten: Die kostenpflichtigen Stellplätze in Warendorf erwiesen sich als kontraproduktiv, Mettmann lehnte ein Wohnmobil-Parkverbot ab, in Kelheim wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Türkei verschärft die Kontrolle über wilde Stellplätze in Urlaubsregionen. Asien: Japan war der wichtigste Nachrichtenmacher der Woche: Die Japan Camping Car Show versammelte mehrere Premieren, das RV-Park-Netz überschritt die Marke von 600 Standorten, und Südkorea baut den Bahn-Wohnmobil-Tourismus aus. Global: Polen profiliert sich als Hersteller von Nischen-Expeditionsanhängern — der Maturi Sideway Plus erregte mit seiner ungewöhnlichen Raumaufteilung Aufmerksamkeit.
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Die wachsende Zahl von Wohnmobilen und Kastenwagen in Cap-Sizun, Bretagne, setzt die natürlichen Küstengebiete unter Druck. Die lokalen Behörden suchen nach Möglichkeiten, Besucher unterzubringen, ohne die Biodiversität zu schädigen. Reisende schätzen die wilde und ruhige Umgebung, geben aber zu, sich nicht immer an die Regeln zu halten.
Die AIR+FOAM Pro Fahrzeugmatratze von Luno kostet in den USA 499,99 Dollar. Die selbstaufblasende Doppelmatratze ist 10 cm dick, kombiniert Luft und Polyurethanschaum, wiegt 5,44 kg und hat einen angegebenen R-Wert von 11. Sie wird in Formen hergestellt, die auf bestimmte Fahrzeuginnenräume zugeschnitten sind, und kann in zwei Hälften mit getrennten Luftkammern geteilt werden. Kopfstützenbrücken sind bei vielen Modellen enthalten, jedoch nicht beim Rivian R1S, Toyota Land Cruiser und einigen 4Runner-Versionen. Luno liefert nicht direkt nach Niederlande oder Belgien, was den Kauf erschwert. Eine günstigere Alternative ist die Exped MegaMat Auto, die lokal für 349,95 Euro mit einem ASTM-R-Wert von 8,1 erhältlich ist.
Ein Rentnerpaar von Mallorca lebt seit fünf Jahren in einem Wohnmobil von etwa 10 Quadratmetern. Sie sparen rund 1.400 Euro pro Monat, begrenzen die Treibstoffkosten auf 700 Euro und nutzen Sonnenkollektoren für ihre Energieunabhängigkeit. Doch die Enge, die Notwendigkeit ständiger gemeinsamer Entscheidungen und technische Pannen erzeugen Spannungen in der Beziehung. Das Paar merkt an, dass das feuchte Klima auf Mallorca für einen von ihnen schwierig war und die trockenere Luft auf Reisen ihr Wohlbefinden verbesserte.
Eine polnische Familie, bekannt als 'Przyczepowe podróże', erzählte von ihrem Wechsel vom Hotelurlaub zum Caravaning. Nach einer regnerischen Nacht im Zelt kauften sie einen Wohnwagen und verbringen nun mehr Zeit darin als zu Hause. Sie betonen, dass das Leben im Wohnwagen Organisation erfordert und Nähe lehrt, aber nicht für jeden geeignet ist.
Jean-Claude und Christiane, Rentner aus dem Département Gard, leben seit acht Jahren in einem 8 Meter langen und 5 Tonnen schweren Wohnmobil. Sie reisen durch Frankreich, Spanien und Marokko und kehren im März und September nach Hause zurück, um Verwandte und Ärzte zu besuchen. Das Paar kaufte das Wohnmobil für 95.000 € und einen Anhänger für 6.000 € und stellt fest, dass dieser Lebensstil teurer ist, aber Freiheit und Komfort bietet.
Lebensstil
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Die Schriftstellerin und Moderatorin Silvia Freire wird am Sonntag, dem 23. März, in Miramar de Ansenuza eintreffen, um Episoden ihrer Reisesendung 'Mundo Freire' zu drehen. Sie bleibt bis Dienstag, dem 25. März, und nimmt geführte Touren und Bootsausflüge mit lokalen Guides auf. Freire besuchte Miramar bereits 2023 auf Empfehlung von Moria Casán und kehrt nun mit ihrem Team zurück, um zwei Sendungen zu produzieren. Das Projekt wird durch Tauschgeschäfte mit Hotels und Geschäften finanziert, und nach Miramar geht die Tour weiter nach Rafaela, Paraná und Concepción del Uruguay.
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