Der Stadtrat von Sunnyvale hat einstimmig Maßnahmen für Obdachlose in Wohnmobilen genehmigt, darunter temporäre Unterkünfte und genehmigte Parkplätze. Die Umsetzung kann 1–2 Jahre dauern, die Finanzierung ist ungewiss. Die Stadt hat 421 Obdachlose, der Bezirk 10.711.
Der Stadtrat von Sunnyvale (Kalifornien) hat einstimmig die Entwicklung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit von Menschen in Wohnmobilen (RVs) genehmigt. Die Entscheidung fiel nach zweijähriger Analyse, in der ein sicheres Parkprogramm als undurchführbar eingestuft wurde.
Vorgeschlagene Maßnahmen
- Bau von temporären Unterkünften auf städtischem Land
- Rückkaufprogramm für Wohnmobile
- Einrichtung eines genehmigten Parksystems für große Fahrzeuge
Konkrete Umsetzungsfristen wurden nicht festgelegt. Quellen zufolge kann die Umsetzung 1–2 Jahre dauern, und Finanzierungsfragen sind ungelöst. Einige Ratsmitglieder äußerten Zweifel an der Wirksamkeit der Maßnahmen aufgrund eines möglichen Zustroms von Obdachlosen aus anderen Städten und fehlender Finanzierung. Kritiker fordern schnellere Maßnahmen.
Stand Januar 2025 gibt es im Santa Clara County 10.711 Obdachlose, davon 421 in Sunnyvale. In der teuren San Francisco Bay Area wächst die Zahl der Bewohner, die dauerhaft in Wohnmobilen und Wohnwagen leben, um Miete zu sparen. Zwei Brüder sparen beispielsweise 2.000 Dollar pro Monat, indem sie von einer 2.500-Dollar-Wohnung in einen Wohnwagen ziehen. Gleichzeitig entsteht in der Region ein illegaler Markt für die Vermietung von Fahrzeugen zum Wohnen.