Im Nationalpark Eryri (Wales) begann eine Testinstallation von ANPR-Kameras auf zwei Parkplätzen am Llyn Tegid in Bala. Die Maßnahme zielt auf illegales nächtliches Parken von Wohnmobilen und Campervans ab und soll den wachsenden Touristenstrom steuern. Das Projekt umfasst Parkplatzerweiterungen, Videoüberwachung und Toilettenverbesserungen, aber Anwohner befürchten, dass die verschärfte Kontrolle das Problem nur auf benachbarte Straßen verlagert.
Gleichzeitig erwägt der Rat von North Yorkshire, ein vorläufiges Nachtparkverbot für Wohnmobile und Campervans an der Küste dauerhaft zu machen. Das Verbot gilt seit November 2024 von 23:00 bis 7:00 Uhr in Scarborough und Sandsend. Trotz über 3.000 Einwänden von Besitzern verweisen die Behörden auf Sicherheitsbedenken, Brandrisiken und Beschwerden von Anwohnern. Eine endgültige Entscheidung wird im April erwartet.
Im Gegensatz dazu plant der Rat von Denbighshire die Schaffung von sechs gebührenpflichtigen Nachtparkplätzen für Wohnmobile, darunter zwei in Rhyl, Prestatyn, Ruthin, Corwen und Llangollen. CAMpRA-Gründer Donald MacDonald unterstützte die Pläne und wies auf durchschnittliche Ausgaben von etwa 50 Pfund pro Tag hin. Anwohner der Marine Drive in Rhyl protestierten gegen einen Stellplatz auf einer Grünfläche an der Uferpromenade. Der Rat erklärte, die Stellplätze seien für bis zu zwei Nächte ausgelegt, mit Basisdienstleistungen, ohne Grill, Feuer, Vorzelte oder Zelte.