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Alle EventsNoVA bremst Verkäufe von Reisemobilen in Österreich
Trotz Rekordübernachtungen auf Campingplätzen bleiben die Verkäufe von Reisemobilen in Österreich niedrig. Als Hauptgrund wird die NoVA genannt, durch die Reisemobile in Österreich 40 bis 45 Prozent teurer sind als beispielsweise in Deutschland. Im Jahr 2025 wurden hierzulande 2054 neue Reisemobile verkauft, was 2,5 Prozent der deutschen Neuzulassungen entspricht.
Vignette in Österreich wird ab 2027 vollständig digital
Die klassische Klebevignette für Österreichs Autobahnen wird ab 2027 abgeschafft. 2026 ist das letzte Jahr, in dem Reisende zwischen Kleber und digitaler Version wählen können. Die digitale Vignette ist an das Kennzeichen gebunden und wird per Kamera überprüft; bei spontanen Reisen ist die 18-tägige Aktivierungsfrist bei Online-Käufen zu beachten.
Camping-Boom in Vorarlberg mit mehr Nächtigungen und neuen Regeln
Campingplätze im österreichischen Bundesland Vorarlberg verzeichneten im vergangenen Jahr einen Anstieg der Übernachtungen von über vier Prozent. Die Behörden planen eine Gesetzesänderung: Der Anteil von Mobilheimen und Bungalows auf den Plätzen könnte von 30 auf 50 Prozent steigen, ihre maximale Größe von 50 auf 60 Quadratmeter. Ebenfalls diskutiert wird eine einheitliche Regelung zum Wildcamping-Verbot nach Tiroler Vorbild.
Camping-Boom in Österreich hielt auch 2025 an
Die Übernachtungen auf österreichischen Campingplätzen erreichten 2025 mit 8,8 Millionen einen neuen Rekord, ein Plus von 3,46% gegenüber dem Vorjahr. Es ist das fünfte Rekordjahr in Folge. Reisen mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt sind nach wie vor sehr beliebt, und das Land Vorarlberg plant eine Vereinfachung des Campingplatzgesetzes.
Section-Control auf Brennerautobahn für Wohnmobile aktiv
Auf der Luegbrücke der A13 Brennerautobahn ist seit Anfang 2026 eine Section-Control zur Messung der Durchschnittsgeschwindigkeit in Betrieb. Das Tempolimit beträgt 60 km/h für alle Fahrzeuge, einschließlich Wohnmobile und Wohnwagen. Gleichzeitige Sanierungsarbeiten führen oft zu einspuriger Verkehrsführung.
Geändertes Campingplatzgesetz in Vorarlberg in Begutachtung
Der Entwurf zur Änderung des Vorarlberger Campingplatzgesetzes liegt bis 16. März 2026 zur Begutachtung auf. Kernpunkte sind die Möglichkeit für Gemeinden, den Anteil der Dauerstandplätze auf bis zu 80 Prozent anzuheben, sowie die Erweiterung der maximalen überdeckten Fläche für Mobilheime und Bungalows auf 60 m². Zudem entfällt die Verpflichtung zur öffentlichen Ausweisung von Dauerstandplätzen, und das Bewilligungsverfahren wird vereinfacht.